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Daidalos-Kolloquium München
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Prof. Dr. Christoph Bräuchle
Prof. Dr. Christoph Bräuchle ist Inhaber des Lehrstuhls für Physikalische Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität und beschäftigt sich mit »Single Molecules in Nano- and Biosystems«. Unter anderem ist er Koordinator in den Excellenzclustern »Center for Integrated Protein Science« (CIPS) und »Nanosystems Initiative Munich« (NIM) an der LMU München. Außerdem ist er seit 2008 Mitglied des DFG Fachkollegiums »Physikalische und Theoretische Chemie«.
Nanopartikel sind nur Millionstel Millimeter groß und können aufgrund ihrer vielfältigen Eigenschaften zu ganz neuartigen Produkten führen. In der medizinischen Therapie, wie z.B. der Krebstherapie, sollen winzige Nanofähren oder künstliche Viren Wirkstoffe bzw. Gene in die Zellen schleusen. In der Arbeitsgruppe des LMU-Physikochemikers Prof. Christoph Bräuchle wurden hochempfindliche Einzelmolekülfluoreszenztechniken entwickelt, bei denen einzelne Nanopartikel mit einem fluoreszierenden Farbstoffmolekül markiert werden, das wie eine molekulare Lampe den Weg der Partikel in die Zelle hinein sichtbar macht. Dadurch lässt sich der ganze Prozess in einem Film mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung aufzeichnen. Untersucht werden insbesondere Nanopartikel und künstliche Viren, die gezielt in Tumorzellen eindringen und dort ihren Wirkstoff zur Entfaltung bringen sollen. Diese hochempfindlichen Methoden können ein sehr viel besseres Verständnis bereits vorhandener Nanovektoren vermitteln und erlauben die Optimierung bzw. Entwicklung neuer Transportsysteme, die ihre genetische Fracht oder den Wirkstoff zielgerichtet und möglichst ohne Nebenwirkungen ans Ziel bringen sollen.
Donnerstag, 8. Juli 2010, 19:30 Uhr
Hörsaal A125, Hauptgebäude LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1
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