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Daidalos-Kolloquium München
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Prof. Dr. Klaus Schäfer
Herr Prof. Dr. Klaus Schäfer ist Geschäftsführer des FFF Bayern und Honorarprofessor an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Neben diesen Tätigkeiten nimmt er noch weitere in der Filmbranche wahr: Er ist unter anderem in der FFA als Mitglied des Verwaltungsrats vertreten und Co-Geschäftsführer der Bayerischen Filmzentrum GmbH.
Film ist teuer! Weil es sich stets um Einzelstücke und keine Fließbandarbeiten handelt, sogar sehr teuer, und die Budgets fallen nicht vom Himmel. Deshalb braucht man leistungsfähige Finanziers. All die Filme, über deren Erfolge wir uns mit Recht freuen, wie etwa die Oscar-Gewinner „Nirgendwo in Afrika“ oder „Das Leben der Anderen“, ja selbst der Publikumsrenner „Der Schuh des Manitu“, wären ohne die Hilfe von Filmförderungen nicht entstanden. Dabei sind beide Förderebenen, die es in Deutschland gibt, wichtig und können sich sinnvoll ergänzen:

• Die nationalen Programme, wie der DFFF, die FFA und die kulturelle Bundesförderung und
• die regionalen Fördereinrichtungen wie der FFF Bayern, denen gerade im föderalen Deutschland eine besondere Bedeutung zukommt.

Allerdings werden angesichts der Erfolge, die man in dieser Branche gerne und auch lautstark feiert, die Stimmen lauter, die fragen, ob es eine Filmförderung überhaupt noch braucht. Das ist selbstverständlich eine legitime Frage, vor allem auch für Politiker, Haushälter oder auch Wettbewerbshüter. Mit ihrer so öffentlich geäußerten Freude über das Erreichte ist die Filmbranche sogar ein wenig selbst daran schuld, dass diese Frage gestellt wird.
Der Vortrag will das System der Filmförderung in Deutschland – mit dem Schwerpunkt Bayern - erläutern und gleichzeitig eine Antwort auf die Frage versuchen, ob und inwieweit solche Fördersysteme mit unserer Marktordnung und unserem Kulturverständnis vereinbar sind.


Donnerstag, 11. November 2010, 19:30 Uhr
Hörsaal A125, Hauptgebäude LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1
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