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Daidalos-Kolloquium München
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Vortrag
Prof. Dr. Klaus Schmidt ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftstheorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Gründungsdirektor des Munich Experimental Laboratory for the Economic and Social Sciences (MELESSA).
In den Wirtschaftswissenschaften kündigt sich ein Paradigmenwechsel
an. Seit mehr als 100 Jahren ist die Grundlage fast aller ökonomischer
Theorien das Menschenbild des Homo Oeconomicus, jenes vollständig
rationalen Wesens, das ständig bestrebt ist, seinen eigenen,
materiellen Nutzen zu maximieren. In jüngster Zeit ist das Vertrauen
in die Nützlichkeit dieses Modells jedoch erschüttert worden, nicht
zuletzt durch zahlreiche neue Erkenntnisse der experimentellen
Wirtschaftsforschung. Seit einigen Jahren werden auch neue Modelle
entwickelt, die von einem realistischeren Menschenbild ausgehen.
Der Vortrag von Prof. Schmidt konzentriert sich auf die Frage, ob
Menschen in der Regel eigennützig handeln oder ob sie bereit sind,
anderen Menschen zu helfen oder sie zu bestrafen, selbst wenn das für
sie selbst mit keinem materiellen Gewinn verbunden ist. Zahlreiche
Labor- und Feldexperimente zeigen, dass der Homo Reciprocans eine
bessere Beschreibung ökonomischen Verhaltens liefert als der Homo
Oeconomicus. Das hat wichtige Auswirkungen für das Verständnis von
Verträgen, Anreizmechanismen und Organisationen.
Dienstag, 8. Mai 2012, 19:30 Uhr
Hauptgebäude LMU München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal M 118
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