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Vortrag
-Studium der ev. Theologie in Tübingen, Göttingen, Halle, ehem. Stipendiat der Studienstiftung
-Promotion zum Dr. theol. in Halle
-2006-2008 Studienleiter am Centro Melantone in Rom
-Gemeindepfarrer in Schwabing und Neuhausen
-Referent in der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
-seit 20013 Studentenpfarrer in MĂĽnchen
Schwerpunkte: u.a. interreligiöser Dialog in München,
Gedenkarbeit für Weiße Rose an der LMU, Gedenkstättenreisen
nach Auschwitz.
Schwerpunkte: u.a. interreligiöser Dialog in München,
Gedenkarbeit für Weiße Rose an der LMU, Gedenkstättenreisen
nach Auschwitz.

Zeitzeugen sind konstitutiv für Zeitgeschichte. Nach spätestens 80 Jahren, d.h. nach drei Generationen, brechen Zeitgeschichte und kommunikatives Gedächtnis immer mehr ab. Was folgt daraus für das Holocaust-Gedenken und wie verändert sich der emotionale Umgang mit den NS-Verbrechen in der heutigen Generation? Wird die Forderung nach Betroffenheit und Erschütterung als problematische Zumutung empfunden?
Der jüdische Künstler Shahak Shapira greift in seinem neuen Projekt „Yolocaust“ Selfies aus dem Internet auf, die Menschen bei Holocaust-Denkmalen von sich gemacht haben und löst international eine Debatte darüber aus, ob Mahnmale und Gedenkstätten zu Lifestyle-Foto-Kulissen werden.
Gerade angesichts eines nicht nur unterschwelligen, sondern immer wieder in Erscheinung tretenden Antisemitismus zeigt das Holocaust-Gedenken seine ganze Dringlichkeit.
Dienstag, 19. Juni 2018, 19:30 Uhr
LMU-Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz (Eingang Amalienstr.), Raum M010
       daidalos-kolloquium.de - November 2018